Aktuelles

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24.05.2017 Bundesliga Endrunde der Deutschen Squash Liga und Deutsche Damen Mannschaftsmeisterschaft 2017


Bundesliga Endrunde der Deutschen Squash Liga und Deutsche Damen Mannschaftsmeisterschaft 2017

Austragungsort: Pink Power, Böblingen

Paderborner Squash Club mit Damen und Herren bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft.

Als Titelverteidiger des Jahres 2015 und 2016 treten die Damen und Herren des Paderborner Squash Clubs am kommenden Wochenende bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Böblingen im Pink Power an. Nach dem erfolgreichen Abschneiden der letzten beiden Jahre gehen die beiden Teammanager Norman Farthing und Matthias Wolff mit vorsichtigem Optimismus an den Start, und hoffen wieder auf ein tolles Ergebnis für den Paderborner Squash Club.


Nach der Bundesliga Hin- und Rückrunde hat sich der Paderborner Squash Club bei den Herren als Tabellenzweiter hinter Hamburg für die Endrunde qualifiziert, die Auslosung bescherte gleich im Halbfinale den vierfachen Europapokalsieger und langjährigen Rivalen Black & White Worms als Gegner. Der Sieger wird dann am Samstag im Pink Power gegen den Gewinner der Begegnung Hamburg gegen Sport-Insel Stuttgart antreten.


Und die Mannschaften haben es in diesem Jahr in sich. Erstmalig können alle Teams grundsätzlich einen zweiten Ausländer in ihren Reihen einsetzen. Mit Grégory Gaultier für Stuttgart, Ali Farag für Paderborn, Nick Matthew für Worms und Ramy Ashour für Hamburg sind gleich vier Spieler der Top Ten der Welt voraussichtlich im Einsatz. Daneben werden ehemalige Weltklassespieler wie David Palmer, Laurens Jan Anjema und Mark Krajcsak für die Teams erwartet.


Der Paderborner Squash Club geht mit einem breiten Kader bzw. Aufgebot nach Böblingen. Headcoach Ronny Vlassaks wird assistiert vom alt internationalen Tim Garner und vertraut in erster Linie der deutschen Doppelachse Simon Rösner und Raphael Kandra. Beide waren zuletzt in guter Form, Raphael Kandra noch am letzten Wochenende beim Weltranglistenturnier in der Schweiz im Endspiel. Mit Simon Rösner und Raphael Kandra sind die beiden besten deutschen Spieler auf Position zwei und drei im Einsatz, die Spitzenposition soll durch den Ägypter Ali Farag, der in der laufenden Bundesliga Saison bereits zum Einsatz gekommen ist besetzt werden. Ali Farag spielt zurzeit groß auf und war noch am letzten Wochenende beim großen Weltranglistenturnier in Bellevue in Amerika im Endspiel, wo er dem zurzeit in überragender Form spielenden Grégory Gaultier unterlag. Mit ihm auf eins und Simon bzw. Raphael auf den Positionen zwei und drei ist der PSC im Halbfinale gegen Worms stark besetzt. Wer auf der Vier zum Einsatz kommen wird, wird erst zeitnah entschieden. Der kuwaitische Spitzenspieler Abdullah Almezayen steht aus familiären Gründen nicht zur Verfügung, sodass Headcoach Ronny Vlassaks die Wahl der Qual zwischen Lucas Wirths, Tobias Weggen, und Felix Auer haben wird. Eine gute Aufgabe für die Youngster sich auch auf nationaler Ebene zu bewähren. Das Lightpower Team ist bereits für den Europapokal der Landesmeister in Paderborn als Titelverteidiger bzw. Ausrichter qualifiziert, es bleibt die spannende Frage wer Paderborn zum Europapokal begleiten wird. Das Team aus Black & White Worms wird voraussichtlich auf die Dienste des Weltranglisten-Top-Mannes Nick Matthew zurückgreifen, dahinter dann auf der Position zwei Jens Schoor, sowie David Palmer, die ehemalige Nummer eins der Welt, der aber noch absolut fit ist und eine Squash Akademie in Florida betreibt. Auf der Position vier vorgesehen voraussichtlich Tim Weber, unlängst beim Deutschen Ranglistenturnier in Frankfurt erfolgreich gegen Mannschaftskollegen Carsten Schoor, der ggf. ebenfalls zum Einsatz kommen kann.


„Worms wird ein absolut harter Brocken, das Standardendspiel der letzten Jahre findet bereits im Halbfinale statt und der Ausgang ist 50/50“ so Team Manager Norman Farthing, der die Delegation nach Böblingen organisiert.

Bei den Damen liegt eine leichte Favoritenrolle beim Titelverteidiger Paderborner SC bzw. beim SC Monopol Frankfurt. Beide Mannschaften scheinen gegenüber der Konkurrenz doch letztendlich stärker besetzt zu sein, insgesamt acht Mannschaften spielen im K.O.-System den Deutschen Mannschaftsmeister parallel zu den Herren aus. Mit am Start Squash im Westen aus Duisburg der NRW Vizemeister, der 1. SC Berlin, Yellow Dot Maintal, 1. SC Würzburg, Squash Devils Stuttgart und Gastgeber Sport-Insel Stuttgart neben Paderborn und Monopol Frankfurt. 

Team Manager Matthias Wolff hat seine Mannschaft gut vorbereitet und im Aufgebot keine Geringere als Nour El Tayeb aus Ägypten, aktuelle Nummer zwölf der Weltrangliste, sowie die holländische Nationalspielerin Milou van der Heijden ebenfalls unter den Top-45 der Welt platziert. Die deutsche Spitzenposition inne hat Sina Wall, gefolgt von der Deutschen Einzelmeisterin Franziska Hennes, Annika Wiese und Tine van Rossum. Insgesamt ein spielstarkes Team, welches das Endspiel ohne Weiteres zuzutrauen ist. Hauptgegner Frankfurt vertraut auf die Dienste der französischen Top-5-Weltklassespielerin Camille Serme sowie Nele Gilis, auf den deutschen Positionen werden voraussichtlich Saskia Beinhard, Lisa Sedlmeier bzw. Veronika Merz zum Einsatz kommen. Die Spiele der Damen beginnen bereits am Freitagmorgen und finden ihren Abschluss am Samstag gegen 13:00 Uhr mit den Finalspielen.

Zum Saisonhöhepunkt der Paderborner Squasher und Squasherinnen heißt es wieder Daumendrücken aus Paderborn, ansonsten wird eine stattliche Schar von Supportern den Weg nach Böblingen mitfahren und den PSC entsprechend unterstützen. Wie gesagt vorsichtiger Optimismus, bei der Spielstärke der anderen Teams ist die Favoritenrolle nicht unbedingt auf Paderborner Seite, von einer Favoritenbürde nicht zu sprechen. 


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