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14.02.2012 PSC spielt sich warm für das große Finale

Das Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Squash steht fest. Der 1. Paderborner SC trifft auf Black & White RC Worms. Neben dem Deutschen Meister hat sich auch der PSC vorzeitig einen der ersten beiden Tabellenplätze gesichert.

 

Worms ist noch Erster, Paderborn mit einem Punkt Rückstand Zweiter. Am letzten Spieltag, am 2. März, spielt Paderborn in Stuttgart, Worms ist zu Gast in Bremen. Doch egal, wie es ausgeht, der Ablauf der Finals ist klar. Beide Vereine einigten sich darauf, dass die erste Partie am Freitag, 30. März, um 19 Uhr in Worms steigt, die Entscheidung fällt zwei Tage später (Spielbeginn 13 Uhr) im Paderborner Ahorn-Squash. PSC-Präsident Andreas Preising kommentiert diese Konstellation so: "Worms ist der Favorit und wir wollen sie schlagen."So wie im Finale des Europapokals im Septemberg vergangenen Jahres in Belfast, als der PSC im Finale die Oberhand behielt. Und so wie am gestrigen Sonntag bei der ersten Saisonniederlage der Wormser.

 

Die Qualifikation machte der PSC aber schon am Freitagabend im heimischen Ahorn-Squash mit einem deutlichen 4:0 Sieg gegen den 1. Bremer SC klar. "Die Jungs haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Überhauot läuft bei uns momentan alles rund, die Stimmung ist überragend. Die Weltmeisterschaft im August hat allen einen richtigen Schub gegeben", sagt Preising und blickt so auf die Saison zurück: "Am Anfang haben wir uns etwas schwer getan und nach den negativen Unentschieden gegen Hamborn und Worms sah es nicht so gut aus. Das lag auch daran, dass wir unsere besten Ausländer nicht immer zur Verfügung hatten. Aber was die Spieler schon vor zwei Wochen gegen Hamborn und jetzt geleistet haben, ist aller Ehre wert. Die Mannschaft hat verstanden und wir sind froh, dass wir das erste Etappenziel erreicht haben."

 

Den ersten Schritt am Freitag machte Simon Rösner mit einem 3:0 gegen Tim Weber. "Souverän wie Preising attestierte. Es folgte das beste Spiel des Abends, in dem Paderborns Spanier Borja Golan die Nummer 15 der Weltrangliste, den Australier Cameron Pilley, nach eineinhalb Stunden knapp mit 3:2 besiegte. " Borja war unglaublich motiviert und hatte am Ende den größeren Willen", so Preising. Der sah im Vorfeld der Partie in Worms bei seinem Team Vorteile auf den Positionen eins und zwei. So durfte Norman Junge beim 3:1 als Matchwinner fühlen, denn er besiegte an Drei den deutschen Nationalspieler André Haschker nach 92 Minuten mit 3:2. Haschker hatte im Dezember in Paderborn auch schon gegen Lennart Osthoff den Kürzeren gezogen. Der Rest war Formsache. "Wir haben uns schon mal fürs Finale warm gespielt". blickt Preising voraus.

 

Quelle: Westfaleb-Blatt 13.02.2012

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